Ein Klasse-H-Gebäude auf dem Weg zur Energieeffizienzklasse C, ohne Vollsanierung, ohne Dämmschicht, ohne sechsstelliges Budget. Wie? Digital zuerst.
Gemeinsam mit KHW Kommunale Haus und Wohnen GmbH und termios haben wir in einem Gebäude in Gütersloh gezeigt, dass der wirtschaftlichste Hebel für die Wärmewende im Bestand nicht die Baustelle ist, sondern die Software.
Das Prinzip dahinter ist simpel: Wer Energie sparen will, muss dort ansetzen, wo sie verbraucht wird, nicht nur wo sie erzeugt wird. Green Fusion übernimmt die KI-gestützte Betriebsoptimierung der zentralen Heizungsanlage im Keller, termios optimiert die Wärmeversorgung direkt in den Wohnungen durch intelligente Einzelraumsteuerung. Der Aufbau war zweistufig: Im ersten Jahr mit unserer Hardware im Keller, in der zweiten Heizperiode kam termios mit smarten Thermostaten und digitalem hydraulischen Abgleich dazu. Das Projekt befindet sich im vollständigen operativen Betrieb und liefert belastbare Daten.
Das Ergebnis: 14 % klimabereinigte Einsparung im ersten Betriebsjahr, allein durch unsere Software. Mit aktivem Zusammenspiel beider Systeme liegt das Ziel bei 20 bis 25 % Gesamteinsparung. Gesamtinvestment: ca. 10 Euro pro m², insgesamt ca. 15.000 Euro, wovon ca. 12% auf unsere Lösung entfallen.
Auf der Real Estate Arena in Hannover wurden wir dafür als Digitalpioniere der Wohnungswirtschaft 2026 in der Kategorie Energie und Dekarbonisierung ausgezeichnet. Bereits zum zweiten Mal, nachdem wir den Titel vor zwei Jahren erstmals gemeinsam mit KHW und einhundert erhalten haben.
Ein herzlicher Dank an die Jury, an KHW für das Vertrauen, und an termios für die enge Zusammenarbeit.
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